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Glatteis sorgt für Großeinsatz |
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Geschrieben von Matthias Finke
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20.02.2010 |
Ausnahmezustand im Landkreis - Einige Notfallpatienten mussten am
18.02.10 von ehrenamtlichen Einsatzkräften untertags gerettet werden.
Aufgrund von Eisregen und überfrierender Nässe kam es im Landkreis
Starnberg und den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Landsberg und Dachau am
Morgen des 18.02.10 zu fast chaotischen Zuständen.
Der reguläre hauptberuflich besetzte Rettungsdienst war durch viele Unfälle und sonstige Notfälle so stark überlastet, dass insgesamt rund 30 ehrenamtliche Retter des BRK gegen 09:00 Uhr morgens zusätzlich alarmiert werden mussten, um den regulären Rettungsdienst zu unterstützen.
Sie kamen von ihrer Arbeitsstelle oder zu Hause, um die vielen Notfallpatienten professionell und schnell medizinisch versorgen zu können.
Mit insgesamt fünf Rettungswagen, drei Krankentransportwagen, zwei Kommandowagen und mehreren First Responder-Fahrzeugen sind die Retter der BRK-Schnelleinsatzgruppen aus Starnberg, Gauting, Berg, Gilching und Krailling zwischen 09:00 und 13:00 Uhr vielfach Notfälle gefahren.
Walter Kohlenz diensthabender BRK-Einsatzleiter und Pressesprecher des BRK teilte mit: "Wir sind froh, dass wir so engagierte und hoch qualifizierte Retter einsetzen können. Sie opfern ihre freie Zeit und verlassen auch die Arbeitsstelle auf eigene Zeit und Kosten." und weiter "Auf das BRK-Ehrenamt im Landkreis Starnberg kann man sich einfach verlassen!".
Walter Kohlenz bedankt sich in diesem Zusammenhang auch bei allen Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für Rettungseinsätze freiwillig freigestellt haben.
An dem heutigen Tage hat sich wiederholt gezeigt, dass die vom Landkreis Starnberg getätigte Investition in die BRK-Schnelleinsatzgruppen von 2001 ein voller Erfolg war. Der Landkreis hatte damals Rettungsfahrzeuge beschafft, um die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern. Mit diesem vorausschauenden Engagement konnte schon vielfach Leben gerettet werden!
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