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In der Altersgruppe I der 1. bis 5. Klassen holte sich das Team der Leonhard-Frank-Grundschule Würzburg den 1. Platz
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Das Team des König-Karlmann Gymnasiums in Altötting gewann in der Altersgruppe II der 6. bis 9.Klassen.
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In der Altersgruppe III der 10. bis 13. Klassen setzte sich das Team des Dr. Johanna Decker Gymnasiums Amberg durch.
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14.05.2010 - Schulsanitätsdienste haben einen exzellenten Ruf, dem sich auch Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle gerne anschließt: "Sie zeigen Zivilcourage, weil sie nicht wegsehen, wenn Mitmenschen der Hilfe bedürfen“. Bei einem Wettbewerb, den das Bayerische Jugendrotkreuz (BJRK) zum vierten Mal ausrichtete, bewiesen am Wochenende im südfränkischen Pleinfeld 340 Schüler aus ganz Bayern, dass sie in der Ersten Hilfe professionellen Helfern in nichts nachstehen. Die Schüler kamen aus 56 Schulen, das Alter staffelte sich von der ersten Klasse Volksschule bis zu den Abschlussjahrgängen der Gymnasien.
"Der Standard der Leistungen hat uns sehr überzeugt“ sagte BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis. Die jugendlichen Helfer mussten sich im Wettbewerb vielen realitätsnahen Aufgaben stellen und dabei sieben Prüfungsstationen durchlaufen. Mit Hingabe verbanden sie kunstvoll zurecht geschminkte Unfallopfer, sorgten sich um vermeintliche Bewusstlose und demonstrierten ihr Können selbst bei Maßnahmen der Wiederbelebung auf dem gleichen Level wie die erwachsenen Profis. Und weil dieses Jahr der Rotkreuzgründer seinen 100. Todestag hat, war eine der Station dem Wissen um Henry Dunant gewidmet. Trotz ernsten Themen schienen alle recht vergnügt: "Bei unseren Wettbewerben ist neben dem Können auch viel Spaß angesagt“, kommentierte Dirk Irler, Vorsitzender des BJRK. Rund sechs Stunden dauerte der Wettbewerb.
Am Ende setzten sich drei Gruppen durch:
Für die Altersgruppe I der 1. bis 5. Klassen: das Team der Leonhard-Frank-Grundschule Würzburg
Für die Altersgruppe II der 6. bis 9. Klassen: das Team des König-Karlmann Gymnasiums Altötting
Für die Altersgruppe III der 10. bis 13. Klassen: das Team des Dr. Johanna Decker Gymnasiums Amberg
An vielen Schulen in Bayern gibt es mittlereile die sogenannten Schulsanis. Schulsanitäter zu werden, ist keine Frage des Alters. Erstklässler werden über das Juniorhelfer-Programm auf ihre Aufgaben vorbereitet und sind ebenso willkommen wie Twens aus der Oberstufe. Alle angehenden Schulsanitäter durchlaufen eine 16-stündige Erste-Hilfe-Ausbildung und üben auch, wie man einen Notruf absetzt und den Profis im Ernstfall dann zur Seite steht. BJRK-Geschäftsführerin Petra Dietz: "Schulsanitäter sind an den Schulen gern gesehen“.
Die Ausbildungsvorlagen und Grundlagen wurden vom BJRK vor mehr als 25 Jahren entwickelt. Dazu der Vorsitzende des BJRK: "Oft ist der Schulsanitätsdienst der Einstieg in weiteres ehrenamtliches Engagement“. Für Kinder und Jugendliche ist beim Roten Kreuz das Jugendrotkreuz dafür die richtige Anlaufstelle.
Auch jenseits von Sport, Spiel und Spaß in Pleinfeld beim vierten Schulsanitätswettbewerb stimmt das Wort von Kultusminister Spänle:"Das Jugendrotkreuz leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zum gemeinsamen Miteinander in unserer Gesellschaft“.
Fotos der drei besten Gruppen in jeder Altersstufe und alle Platzierungen sind unter www.jrk-bayern.de abrufbar.
Quelle: www.brk.de und http://www.jrk-bayern.de/ssd-wb10.html
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